Erfahrungen & Bewertungen zu Deadhardrive

Allgemeines zu RAID und NAS-Systemen
Deadhardrive® ist spezialisiert auf RAID Datenrettung.
Neben handelsüblichen RAID 0|1|5|6|10| Systemen kann Deadhardrive® auch bei komplexeren RAID-Leveln weiterhelfen.

Definition

Der Begriff RAID stammt aus dem Englischen und steht für „Redundant Array of Independent Disks“. Die deutsche Übersetzung lautet entsprechend also „Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“.

Ein RAID-System ist ein Festplattenverbund und organisiert somit mehrere physische Festplatten zu einem logischen Laufwerk. Dies hat einen größeren Datendurchsatz als eine einzelne Festplatte zur Folge.

Außerdem ist so eine bessere Datenverfügbarkeit gegeben, auch bei Ausfall einer Festplatte aus dem Verbund.
Denn ein RAID-System erzeugt bewusst redundante (doppelte) Datensätze. Dadurch kommt es beim Ausfall einzelner Festplatten nicht unbedingt zum Datenverlust, da alle Daten auf den anderen Festplatten gespiegelt wurden und somit weiterhin verfügbar sind.
Beim Austausch der defekten Festplatte wird durch einen Rebuild der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Ein RAID-System ist also sicherer als eine einzelne Festplatte. Dennoch ersetzt es keine Datensicherung, denn bei Ausfall mehrerer Festplatten oder bei logischen Defekten, sind die Daten auf den Festplatten unter Umständen verloren. Hier kann dann nur ein professioneller Datenretter wie Deadhardrive® helfen.

Aufbau

Ein RAID ist also gegeben, wenn mindestens zwei Festplatten im Verbund sind und gemeinsam betriebenen werden.
Ein solches Festplattensystem hat einer einzelnen Festplatte gegenüber folgende Vorteile:

– Durch Redundanz ein geringeres Ausfallrisiko
– Vergrößerung der Speicherkapazität
– Als RAID-Festplatten werden meist preiswertere Datenträger genutzt
– Bessere/schnellere Datenübertragung

Für den Benutzer unterscheidet sich in der Anwendung ein RAID-Verbund nicht von einer normalen/einzelnen Festplatte.

RAID-Level

Die Festplatten in einem RAID-System können auf unterschiedliche Arten zusammenwirken. Dadurch definieren sich die sogenannten RAID-Level. Am häufigsten sind dabei RAID 0, RAID 1 und RAID 5.

Fällt ein Laufwerk aus, so erkennt das RAID-System dies nicht in jedem Fall.
Auch können viele Systeme nur einzelne Bitfehler erkennen und nicht korrigieren. Da Bitfehler mittlerweile selten sind und das Erkennen von Einzelfehlern ohne Korrekturmöglichkeit nur von relativ geringem Nutzen ist, verzichten heute einige Implementierungen auf die zusätzliche Integritätsprüfung beim Schreiben (read after write) oder Lesen (read and compare) und bieten hierdurch eine zum Teil beachtlich höhere Performance.

Manche RAID 5 und RAID 1 Systeme verzichten z.B. beim Lesen auf das Überprüfen der Plausibilität mittels Paritäts-Stripes. So erreichen diese Systeme beim Lesen Datendurchsätze, wie sie sonst nur bei RAID 0 erzielt würden. Auch der Cache einer Platte wird bei solchen Verbünden nicht immer deaktiviert.
Einige RAID-Level (RAID 2, je nach Hersteller auch RAID 6) legen ihr besonderes Augenmerk auf die Datenintegrität und Fehlerkorrektur (ECC), dort sind folglich die Cache-Speicher der Platten deaktiviert und zusätzlich werden ständig diverse Prüfungen durchgeführt. Daraus ergebe sich zum Teil erhebliche schlechtere Performances.

Hardware und Software RAID

Hardware RAID
Von Hardware-RAID spricht man, wenn das Zusammenwirken der Festplatten von einem RAID-Controller organisiert wird. Der Hardware-RAID-Controller befindet sich meist in direkter Nähe der Festplatten. Besonders im Rechenzentrumsumfeld befindet er sich häufiger in einem eigenen Gehäuse, einem Disk-Array, in dem auch die Festplatten untergebracht sind. Die externen Systeme werden oft auch als NAS bezeichnet.

Professionelle Hardware-RAID-Implementierungen verfügen über eigene CPUs und nutzen zusätzliche Cache-Speicher. Dadurch bieten sie einen besseren Datendurchsatz und entlasten den Hauptprozessor. Durch diese Bauweise wird gerade bei Störungen eine sehr gute Unterstützung des Systemanwenders sichergestellt.
Einfachere Hardware-RAID-Implementierungen bieten diese Vorteile, ebenso wie Software-RAID-Systemen, nicht.
Bekannte Hersteller sind: Adaptec, AMI, Areca, Compaq, Dell, HP, IBM, Intel, LSI, Mylex, Promise, Sun, Tekram und 3Ware.

Software-RAID

Wird das Zusammenspiel der Festplatten durch Software organisiert, spricht man von einem Software-RAID.
Dazu sind eigentliche alle gängigen Betriebssysteme in der Lage, z.B. Apple Mac OS X, Linux, Microsoft Windows ab Windows NT. Die einzelnen Festplatten sind in diesem Fall entweder über einfache Festplattencontroller am Computer angeschlossen oder es werden externe Storage-Geräte wie Disk-Arrays angeschlossen. Die Festplatten werden dann zuerst ohne RAID-Controller in das System integriert, anschließend wird per Software-RAID das RAID-System hergestellt.