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Themenreihe: Grundlagen Datenverlust und Datenrettung – 2. Ursachen für Datenverlust

In den folgenden Wochen veröffentlichen wir auf dem Deadhardrive® Blog eine Themenreihe, die sich mit grundlegenden Informationen zu Datenverlust und Datenrettung beschäftigt.

Hierin wird es beispielsweise um Ursachen für Datenverlust, Empfehlungen zum richtigen Verhalten bei Datenverlust oder die Kosten einer professionellen Datenrettung gehen.

Überblick und Navigation

1. Ursachen für Datenverlust

Die Ursachen für einen Datenverlust werden in zwei Gruppen unterteilt.

Physikalische Schäden

Ist der defekt an der Mechanik oder Elektronik der Festplatte zu suchen, so spricht man von einem Hardware-Defekt, auch physikalischer Schaden genannt.

Hierzu zählen beispielsweise Verschleißerscheinungen, Headcrash (mechanisches Aufsetzen der Schreib-Leseköpfe auf die Magnetscheiben) z.B. durch Erschütterung im Betriebszustand, Wasserschäden.

Laut unseren hausinternen Statistiken machen physikalische Schäden ca. 65% aller Datenverluste aus.

Die Datenrettung bei einem Hardware-Schaden ist nur durch professionelle Datenrettung im Reinraumlabor möglich. Denn hierfür ist Fachwissen, technische Ausrüstung und ein Reinraum notwendig.
Auch Erfahrung spielt hier eine sehr große Rolle, z.B. benötigen auch spezialisierte Fachkräfte die technisch sehr gut ausgebildet sind aber noch keine direkten Berührungspunkte mit professioneller Datenrettung hatten, eine längere Einarbeitungsphase um routiniert die diversen Ursachen für Datenverlust bekämpfen zu können.
Rettungsversuche von Laien sorgen in den meisten Fällen für einen endgültigen Verlust der Daten.

Logische Schäden

Bei einem Datenverlust durch Software-Probleme spricht man von einem logischen Schaden.

Beispiele hierfür sind Befall durch Viren, Anwenderfehler, wie Entfernen des Datenträgers im Schreibvorgang oder versehentliches Löschen einer Partitur sowie Programmfehler.

Mit rund 35% machen logische Schäden den deutlich kleineren Anteil an Datenverlusten aus.

Zur Datenrettung bei logischen Fehlern gibt es gute und kostenlose Programme online. Aber auch hier gilt, wer nicht genau weiß was er macht, sollte lieber die Finger von der Eigenrettung lassen. Besonders dann, wenn es sich um wichtige Daten handelt. Denn sind die Daten durch fehlerhafte Anwendung des Programms unwiederbringlich verloren (z.B. durch Überschreiben der Daten), kann auch kein Profi mehr etwas daran ändern.
Die Kosten für professionelle logische Datenrettung sind sehr überschaubar. Wir bieten dies schon ab 99 EUR zum Festpreis an.